Digitaler Aufbruch beim B.F.B.M.

Der B.F.B.M. hat die Pandemie mit ihren Lockdowns dazu genutzt, sich neu aufzustellen. "Unsere Gemeinschaft ist digital geworden und wir haben ganz neue Angebote und neue Formen der Mitgliedschaft entwickelt!", erklärt Bundesvorsitzende Carmen Reuter bei der diesjährigen Mitgliederversammlung. Für das kommende Jahr sind noch mehr Innovationen geplant.

In den letzten anderthalb Jahren hat sich für die B.F.B.M.-Mitgliedsfrauen beruflich und privat vieles verändert. Das gilt auch für den Verband als Gemeinschaft. In den örtlichen Regionalgruppen konnten nur wenige Präsenzveranstaltungen stattfinden. Zur Kompensation wurde das intern „Regionalgruppe Web“ genannte Angebot mit bundesweiten Online-Veranstaltungen aufgebaut. Die Themen waren typisch für den B.F.B.M.: Es ging zum Beispiel darum wie Frauen stark kommunizieren und machtvoll auftreten. Für die sehr gut besuchten Online-Workshops konnten überregional bekannte Referentinnen wie Dorothea Maisch, Tanja Peters, Ariane Willikonsky oder Christine Carus gewonnen werden.

Neue Zielgruppen erreicht

„Mit den digitalen Angeboten haben wir neue Zielgruppen erreicht, zum Beispiel Frauen, die fernab von örtlichen Regionalgruppen leben, aber einen großen Bedarf am Austausch zu frauenspezifischen Berufsthemen haben“, berichtet die 2. stellvertretende Bundesvorsitzende Ursula Meyer, die die „RG Web“ organisiert.

„Die Online-Veranstaltungen werden wir als Add On auch dann weiterführen, wenn Präsenztreffen wieder normal funktionieren.“

Neu ist jetzt auch eine Basis-Mitgliedschaft ausschließlich in der RG Web zu einem reduzierten Beitrag von nur 90,00 Euro pro Jahr. Diese Möglichkeit haben bereits einige Frauen genutzt, so dass der B.F.B.M. sogar während der Lockdowns neue Mitglieder gewinnen konnte.

„Die letzten 1,5 Jahre haben uns gelehrt, wie wichtig Online-Aktivitäten sind“, hält Ursula Meyer bei der Mitgliederversammlung noch einmal fest. „Deshalb wollen wir unsere digitalen Aktivitäten ausbauen, und zwar vorrangig auf der Plattform LinkedIn. Das ist für uns als Frauen-Berufsverband das passende Umfeld.“ Der B.F.B.M. wird hier im kommenden Jahr zum einen Themen zum Stichwort „She-Empowerment“ platzieren und zum anderen auf dem Account des Verbandes Mitgliedsfrauen die Möglichkeit bieten, sich mit ihren Themen und Angeboten darzustellen.

Frauennetzwerke sind notwendig wie nie!

Der Bundesvorstand des B.F.B.M.Der bisherige Bundesvorstand - die Vorsitzende Carmen Reuter und ihre Stellvertreterinnen Ursula Meyer und Maxi-Karine Stamer (im Foto von links nach rechts) wurden bei der virtuell abgehaltenen Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Statement von Carmen Reuter zum Abschluss: „Viele Frauen haben ihr Leben während der Pandemie als Rolle rückwärts in alte Muster empfunden: Ständige Verfügbarkeit im Homeoffice plus 100-prozentige Zuständigkeit für die Kinderbetreuung. Sie wollen ihre Interessen jetzt wieder besser verteidigen. Das zeigt: Frauennetzwerke sind notwendig wie nie!“

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