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Potenziale von Frauen für den Fachkräftemarkt aktivieren
Broschüre des B.F.B.M. gibt Praxistipps
Die Wirtschaftskrise hat wenig daran geändert: für Unternehmen ist es nach wie vor schwierig, qualifizierte Mitarbeiter mit mathematisch-technischem oder naturwissenschaftlichem Profil zu finden. Und sobald die Konjunktur wieder anzieht, befürchten Experten einen dramatischen Fachkräftemangel. Gleichzeitig entscheiden sich in Deutschland deutlich weniger Frauen für technische oder naturwissenschaftliche Berufe als im europäischen Durchschnitt.
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Die Osnabrücker Regionalgruppe des Bundesverbandes der Frau in Business und Management (B.F.B.M.) sieht hier einen zukunftsweisenden strategischen Hebel: Mehr Frauen für Karrieren im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern. Wie dies erreicht werden kann, darüber informiert die neue B.F.B.M.-Broschüre "Frauenpower für den Fachkräftemarkt" mit konkreten Praxistipps und Handlungsempfehlungen.
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Die Dokumentation fasst die Ergebnisse eines Expertengespräches nach der Methode des World Café zusammen, das in der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland stattfand. 19 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Bildung diskutierten an vier Tischen ganz unterschiedliche Aspekte des Themas "Frau und Technik – vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels". Die wichtigsten Ergebnisse: Das alte Vorurteil, dass Technik langweilig und nichts für Frauen ist, hält sich hartnäckig auch bei Frauen und Mädchen selbst. Ein Umdenken ist quer durch die Gesellschaft erforderlich. Die Experten empfehlen, Mädchen früher und besser zu motivieren und ihre naturwissenschaftlichen oder technischen Neigun-gen gezielt zu fördern, möglichst schon im Kindergartenalter. Zudem wissen die wenigsten Frauen welche Zukunftsperspektiven ihnen eine naturwissenschaftliche oder technische Karriere bietet. Hier gibt es noch große Informationsdefizite. Gefordert sind also Bildungseinrichtungen, Politik und Unternehmen gleichermaßen. Ihnen gibt die Broschüre konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen.
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| Die Osnabrücker Organisatorinnen sind überzeugt: "Das große Engagement der beteiligten Expertinnen und Experten spiegelt das Interesse in Wirtschaft und Bildung wider, zukünftig die Potenziale von Frauen für den Fachkräftemarkt stärker zu aktivieren." Die Broschüre soll nun möglichst konkrete Projekte anstoßen. Erste Erfolge gibt es bereits: "Zwei teilnehmende Unternehmer haben nach dem Expertengespräch bewusst Frauen im technischen Bereich eingestellt und sind mit dieser Entscheidung sehr gut zufrieden." |
Weitere Informationen gibt es bei den Projektleiterinnen:
Andrea Bornhütter Kassen
Andrea Rehder |
Die vollständige Broschüre zum Download
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